Einführung in Social Ecology/Kommunalismus

22. April 2019 § Hinterlasse einen Kommentar

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mit Wolfgang Haug
Fr., 10. Mai, 17:30-21:00 Uhr, Kulturhaus Bielefeld (Werner-Bock-Straße 34c)

Bei diesem Vortrag+Workshop erhalten wir einen Einblick in die Politik des 21. Jahrhunderts. Von den widerständigen Stadtpolitiken Barcelonas bis zu den Kommunen Rojavas wurden einige der aktuell spannendsten Kämpfe weltweit durch die Theorie Murray Bookchins und seiner Mitstreiter:innen inspiriert. Die Politik des libertären Munizipalismus ist Teil des Denkgebäudes, das wir an diesem Abend als Kommunalismus oder auch Social Ecology kennen lernen.

Neben einer Weiterentwicklung emanzipatorischer Theorie geht es dem Kommunalismus insbesondere um sehr praktische Fragen: Wie kann eine wirksame emanzipatorische Strategie von heute aussehen? Wie können wir uns dem globalen Rechtsruck, dem Ausverkauf der Städte, der Lohnarbeit und dem Klimawandel gleichermaßen und wirksam entgegenstellen? Wie können wir gemeinsam die Möglichkeit einer menschenwürdigen Welt entdecken und aufbauen?

Der Abend wird mit einem kleinen Vortrag beginnen und dann in zwei Workshop-Phasen weitergehen. Der Referent Wolfgang Haug betreibt den Trotzdem Verlag und hat die anarchistische Debattenzeitschrift „Schwarzer Faden“ herausgegeben. Er war u.a. an der Gründung des transnationalen europäischen Instituts für Social Ecology (TRISE)[1] beteiligt.

Für ein gemeinsames Essen und Trinken sorgen wir. Auch um das Essen abzuschätzen, ist eine formlose und kurze Anmeldung im Vorhinein an agfb@riseup.net gern gesehen und erwünscht.

[1]: https://trise.org/

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Kein Zurück zur Ordinarienuniversität

7. Februar 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

Kritik der Eckpunkte für die Novellierung des Hochschulgesetzes

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Ende Januar veröffentlichte das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW unter der Ankündigung „Maßnahmen zur Steigerung des Studienerfolgs“ Eckpunkte für eine Änderung des Hochschulgesetzes (HG). Wir befürchten in deren Folge eine Einschränkung der studentischen Selbstverwaltung, der Interessenvertretung des Mittelbaus und eine weitere Ökonomisierung der Hochschule.

Grundtenor der Eckpunkte ist die Erweiterung des Hochschulfreiheitsgesetzes, welches der Hochschule mehr Autonomie gewähren soll. So soll der verbindliche Landeshochschulentwicklungsplan, der u.a. die Sicherstellung eines überregional abgestimmten Angebots an Hochschuleinrichtungen und einer ausgewogenen Fächervielfalt zur Aufgabe hat, gestrichen werden. Und die Rahmenvorgaben, die u.a. die Regelung im Bereich der Personalverwaltung und der Haushalts- und Wirtschaftsangelegenheiten betreffen, sollen abgeschafft werden. Zwar könnte man durchaus in Stellung bringen, dass die Hochschule selbst besser die Belange der Studierenden und des Mittelbaus kenne, doch scheint uns der Vorschlag vor allem eine größere ökonomische Flexibilität ermöglichen zu wollen. Wir befürchten, dass dadurch die Hochschulen in eine verschärfte Konkurrenz, z.B. um Drittmittel, treten würden. Auch ist dadurch ein Wegfall von „Orchideenfächern“ zu erwarten. Gute Bildung kann nicht unter Konkurrenz funktionieren.

Auch die angekündigte Streichung der Zivilklausel sowie die Lockerung der Verbindlichkeit des „Rahmenkodex für gute Beschäftigungsbedingungen“ stößt bei uns auf Unverständnis. Die Lockerung der Verbindlichkeit erkämpfter Mindeststandards für die Beschäftigung im Mittelbau und die Streichung ethischer Grundwerte geht in eine falsche Richtung. Mehr Flexibilität und Konkurrenz verunmöglicht ebenfalls eine gute und verantwortungsvolle Forschung.

Weitere Änderungsvorhaben beziehen sich auf die interne Hochschulorganisation. Hier soll die gruppenparitätische Zusammensetzung des Senats nicht mehr das Regelmodell sein und die Verpflichtung, eine angemessene Repräsentation der nichtprofessoralen Gruppen im Senat sicherzustellen, gestrichen werden. Nichtprofessorale Gruppen sind die akademischen Mitarbeiter*innen (Mittelbau), Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung und Studierende. Des Weiteren werden dem Hochschulrat mehr Kompetenzen zugeteilt und dieser soll nur noch einmal jährlich den Vertreter*innen u.a. des AStAs und des Personalrats Gelegenheit zur Information und Beratung geben. Der Hochschulrat setzt sich vor allem aus Professor*innen und Externen (z.B. aus der Wirtschaft) zusammen. Unserer Meinung nach zielen diese Änderungen klar auf die Einschränkung der studentischen Selbstverwaltung sowie der demokratischen Vertretung des Mittelbaus und der Verwaltung. Wir wollen kein Zurück in eine Ordinarienuniversität, in der nur der Lehrstuhl Entscheidungen trifft. Es ist eine Mindestanforderung, dass die Interessen alle Mitglieder und Beschäftigten der Hochschule vertreten und Gremien dahingehend demokratisch legitimiert sind.

Der dritte Abschnitt des Textes thematisiert das Studium und die Lehre. Hier soll auf die heterogener werdende Struktur der Studierenden reagiert und eine stärkere Verbindlichkeit auf Seiten der Studierenden eingefordert werden. Im konkreten bedeutet das, dass das Verbot der Anwesenheitspflichten aufgehoben werden soll. Inwiefern das einer heterogener werdenden Struktur der Studierenden entspricht, wird nicht klar. Gerade Studierende mit Kindern oder mit Nebenjob würde das erheblich beeinträchtigen. Außerdem soll die gesetzliche Vorschrift von Studienbeiräten sowie ihres Einspruchsrechts wegfallen. Das stellt eine starke Beschneidung der studentischen Einflussnahme auf die Lehre und die Prüfungsordnung dar.

Die übrigen Eckpunkte sind eher schwammig gefasst, ihre Grundlinie ist die Reduzierung der Studienabbrecherquote. Hier lässt das Ministerium viel Raum für Interpretation. Die zwei einzigen konkreten Vorhaben sind einerseits die Möglichkeit konkreter Studienverlaufsvereinbarungen zwischen Hochschule und Studierenden, andererseits die gesetzliche Verdeutlichung der Möglichkeit, vor der Einschreibung Online-Self-Assessments (=Eignungstests) durchzuführen. Hieraus lässt sich erahnen, wie die schwammigeren Punkte gemeint sind. Wir befürchten, dass die Reduzierung der Studienabbrecherquote vor allem durch eine stärkere Selektion und Sanktionierung bei Überschreiten der Regelstudienzeit erreicht werden soll.

Auffällig ist schließlich die Forderung nach der Abschaffung der SHK-Vertretung, da diese in der Personalvertretung einen „Fremdkörper“ darstelle. Dass auch angestellte Studierende einen Platz in der Personalvertretung haben sollten, versteht sich für uns von selbst.

Zu den im Koalitionsvertrag angekündigten Studiengebühren für Nicht-EU-Studierende nach BaWü-Modell (1500€ pro Semester) steht nichts in dem Papier. Hierzu erklärte aber das Ministerium, es wolle die Evaluation aus Baden-Württemberg, die im Laufe des Jahres erscheinen soll, abwarten und davon weitere Vorhaben abhängig machen. Dass danach die Einführung weiterer Studiengebühren droht, wie z.B. Langzeitstudiengebühren oder Allgemeine Studiengebühren, wäre nichts Neues. Laut Westfälische Nachrichten soll die Gesetzesnovelle nach Angaben des Wissenschaftsministeriums bis zum Sommer 2019 durch den Landtag sein und könnte zum Wintersemester 2019/20 in Kraft treten.

Wir wollen keine Hochschule, deren vorderster Zweck es ist, Studierende möglichst schnell auszubilden und auf den Arbeitsmarkt zu werfen. Wir sind keine Ziffer, die lediglich zum Eintreiben von Drittmitteln taugt. Bildung und Hochschule muss stattdessen Raum zur Entfaltung, Hingabe an die Sache und zum Verstehen bieten. Wir sind als Studierende Teil der Autonomie einer Universität und brauchen eine starke studentische Selbstverwaltung und die Möglichkeit eines selbstbestimmten Studiums. Wenn die Universität aber wie eine Fabrik kontrolliert und geführt werden soll, unsere Möglichkeiten im Interesse der nationalen Ökonomie beschnitten werden, haben wir auch das Recht zu streiken. Noch haben wir Zeit die Gesetzesnovelle zu verhindern. Lasst uns diese nutzen.

Falls du Fragen hast, gerne was gegen die Gesetzesänderung machen willst oder die AG Freie Bildung kennenlernen willst, kannst du uns gerne per Mail oder auf Facebook schreiben. [f]agfreiebildung | agfb@riseup.net

Bild via No Study Fees Bielefeld / Nein zu Studiengebühren

Vortrag und Diskussion zu Katalonien

15. November 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

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Am 1. Oktober 2017 fand in Katalonien ein Referendum über die Unabhängigkeit in Form einer Republik statt. Der spanische Zentralstaat unter dem konservativen Mariano Rajoy (Partido Popular – PP) versuchte dies mit allen Mitteln zu verhindern. An vielen Orten wurde mit Gewalt, u.a. durch die paramilitärische Guardia Civil, gegen Wahllokale und Abstimmende vorgegangen. Gerechtfertigt wurde der Ausnahmezustand durch die Berufung auf die geltende Verfassung von 1978 – die sich als Deal zwischen den alten Eliten Francos und den großen Parteien lesen lässt, die Täter bekamen eine Generalamnestie und konnten Posten behalten als Gegenleistung für den Übergang zur Demokratie. Trotz über 900 Verletzten lag die Wahlbeteiligung bei 42,3% und 90% stimmten für die Unabhängigkeit. Am 27. Oktober wurde die Republik durch einen Mehrheitsentscheid des katalanischen Parlaments ausgerufen. Daraufhin hat Spanien die Autonomie Kataloniens suspendiert, gewählte Abgeordnete wegen Rebellion verhaften lassen und Neuwahlen für den 21. Dezember angesetzt mit der Aussicht das Parlament direkt wieder aufzulösen sollten die Unabhängigkeitsbefürworter:innen erneut in der Mehrheit sein.
In den großen deutschen Medien und der EU ist die Lage klar: das Referendum wird als Verfassungsbruch bezeichnet und auf der Unteilbarkeit des EU-Nationalstaats beharrt. Auch in vielen linken Publikationen wird sich verhalten oder ablehnend gegenüber dem Referendum und der Unabhängigkeit positioniert. In einem Artikel der jungle world etwa werden die Akteur:innen, wenig differenziert, als unsolidarische, völkische Wohlstandschauvinist:innen bezeichnet. Die taz veröffentlichte mit einem Gastkommentar der spanischen Botschafterin die einseitigst mögliche Position.
Die Unabhängigkeitsbewegung setzt sich jedoch aus Gruppen mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen zusammen. Neben bürgerlich-liberalen und mitte-rechts Kräften auf der einen Seite, sind andererseits sogar anarchistische Independentist@s und nicht zuletzt die linksradikale, munizipalistische Kommunalpartei CUP Teil der Koalition. Diese tritt ein für eine radikaldemokratische, soziale und feministische Republik als Antwort auf die Krisenpolitik der EU. Sie war bei den letzten Wahlen wichtiges Mitglied der, nun abgesetzten, Regierungskoalition. Es gibt einen Kampf um Hegemonie in der Bewegung und um die politische Ausrichtung der Republik. Zu diesem Zeitpunkt eint sie die Ablehnung des repressiven post-franquistischen Spaniens und der Wunsch nach Selbstbestimmung.
Eine Besonderheit in Katalonien ist die – auch jenseits der CUP  starke basisdemokratische Partizipation der Bevölkerung. Diese wurde über Jahre hinweg von zivilgesellschaftlichen Initiativen aufgebaut und ohne deren Selbstorganisierung in mehr als 200 Stadtteilversammlungen wäre das Referendum unmöglich gewesen. Inzwischen haben sich die „Comitès de la Defensa de la República (Komittee zur Verteidigung der Republik)“ (CDR) landesweit zusammengeschlossen. Sie sind Motor des Referendums und der Proteste.
Wir sehen in Teilen der Unabhängigkeitsbewegung Kataloniens Impulse und Chancen für emanzipatorische Veränderungen in einem Europa der Austerität und des allgegenwärtigen Rechtsrucks. Können Basisorganisationen die Politik von unten zurückerobern? Wir laden euch ein zu Input und Diskussion.

Star Trek als feministische Utopie?

23. Februar 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

Veranstaltung im Rahmen des Roten Montag mit Lisa Doppler und Alexander Neupert-Doppler

Montag, 06.03., 20 Uhr
Extra Blues Bar
Siekerstr. 20, 33602 Bielefeld

Geschlechtslose Humanoide, ein Symbiont abwechselnd in weiblichem und männlichem Körper, ein schwangerer Mann, weibliche Kapitäninnen, Kommandeurinnen und Admirälinnen – das alles gibt es in der Science Fiction Serie Star Trek. Handelt es sich hierbei um feministische Utopien?

Wir wäre das utopische Moment in Star Trek aus Sicht von Gleichheits- und Differenzfeminismus, aus den Perspektiven eines radikalen oder queerfeministischen Ansatzes einzuschätzen? Darüber wird an diesem Roten Montag vorgetragen und beraten werden.

Anhand allgemeiner und feministischer Utopietheorie diskutieren wir den utopischen Gehalt bei Star Trek, insbesondere in den Serien „The Next Generation“ und „Deep Space Nine“. Ein Vortrag, der sowohl für gesottene Fans als auch Star Trek-Neulinge verspricht unterhaltsam zu werden.

Lisa Doppler studierte Migrationswissenschaften und arbeitet zur Zeit an ihrer Dissertation zu Refugeestrike und Herbert Marcuses Protesttheorie. Alexander Neupert-Doppler schrieb Bücher zu Staatsfetischismus (2013) und Utopie (2015) und arbeitet als Bildungsreferent der Falken in Hannover.

Linke Ersti-Wochen SoSe 2016

11. April 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

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Was ist die Uni? Dass sie ein hässliches Gebäude ist, wird in Bielefeld schon auf den ersten Blick klar – aber die Uni ist mehr als das. Während der Linken Erst-Wochen hast Du Gelegenheit, die Uni von einer anderen Seite kennenzulernen, die schönen und gemütlichen Orte zu entdecken, interessante Veranstaltungen zu besuchen und mit neuen Menschen ins Gespräch zu kommen. Dazu laden einige AGen der Uni Dich herzlich ein. Komm vorbei!

Mo 18.04. | 18:00
Vortrag: „Antimigrantische Politik und der ‚Sommer der Migration‘ “
mit Helge Schwiertz in UHG C01-142

Mo 18.04. | 20:30
Kneipen-Quiz
mit dem Quizkollektiv im Potemkin, Heeperstr. 28

Di 19.04. | 14:00
Wo bin ich hier? – Unirundgang mit anschließendem Kuchenessen
Treffpunkt vor dem AStA-Pool, UHG C1-154

Mi 20.04. | 20:00
Film: Triumph des guten Willens mit Regisseur Mikko Linnemann
i
m Filmhaus, August-Bebel-Str. 94

Do 21.04. | 18:00
Vortrag: Einführung Kapitalismuskritik
mit Anne-Kathrin Krug in UHG T2-227

Mo 25.04. | 18.00
Vortrag: „Was ist sicher an ‚Sicheren Herkunftsstaaten‘?“
mit Larissa Schober in UHG C01-142

Do 28.04. | 21:00
Party im Copy&Paste (UHG C1-168)

Genauere Beschreibungen und Ankündigungstexte findet ihr unten… « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Höhere Mächte sind auch keine Erlösung

21. März 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Höhere Mächte sind auch keine Erlösung

Zur Konjunktur des Glaubens an „höhere Mächte“ in Zeiten der Krise
Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Jesus-Toast

Was verbindet so unterschiedliche Leute wie die reinkarnationsgläubige Waldorflehrerin, den selbstbewussten Kämpfer gegen gierige Bankster, die esoterisch angehauchte Bioladendauerkundin, den missionarischen Salafisten, die treue Kirchgängerin, den sonnwendfeiernden Neonazi, die eifrige Streiterin wider die Weltverschwörung der Bilderberg-Konferenz, den homophoben Rastafarian, die aus ihrem Krafttier Energie schöpfende Schamanin, den spirituelle Erlösung suchenden Insassen einer Yoga-Lebensgemeinschaft, den Hirtenworte verkündenden Bischof und die einer Verdünnung von 1:1 000 000 000 000 000 000 000 000 vertrauende grüne Stadtverordnete, die sich für eine kritische Verbraucherin hält?

Es ist der Glaube, ihr Wohl und Wehe hinge vom Walten höherer Mächte ab. Die einen verehren sie, die anderen fürchten sie. Die einen werfen sich ihnen wacker entgegen, die andern unterwerfen sich ihnen lustvoll. Die einen sind sanftmütig, die andern kochen vor Wut. Die einen sind religiös, die anderen atheistisch, die einen unpolitisch, die anderen hochpolitisch, die einen rechts, die anderen links. Und doch verbindet sie mehr als sie trennt: Der Hang zu einfachen Antworten auf komplizierte Fragen, das wohlige Gefühl, zur Gemeinschaft der Erleuchteten zu gehören und eine ausgeprägte Kritikresistenz.

Zeiten, in denen sich der krisenhafte Zustand der Welt herumgesprochen hat und Unsicherheit und Zukunftsängste um sich greifen, sind gute Zeiten für einfache Botschaften. Wo sich Demut statt Vernunft, Wut statt Kritik und Glauben-wollen statt Wissen-wollen durchsetzen, herrschen Denkfaulheit, Regression und Irrationalität. Doch nicht genug: Die Sehnsucht nach einfachen Lösungen ist immer auch die nach starken Führern, die heutzutage gerne auch mal Führerinnen sein dürfen, wenn sie nur Halt und Orientierung versprechen.

Was muss emanzipatorische Kritik leisten, die sich weder mit der kapitalistischen Krise noch mit ihrer regressiven Verarbeitung in den Köpfen abfinden will und die am Ideal einer Gesellschaft freier Menschen in freien Vereinbarungen festhält?

Lothar Galow-Bergemann schreibt u.a. für konkret, Jungle World und emafrie.de

04. April | 20 Uhr | Extra Blues Bar
Veranstaltet von ag freie bildung

Café Caracol & AG-Treffen im WS 15/16

11. November 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Auch in diesem Semester gibt es wieder das wöchentliche Café Caracol in unserem Raum.

Du findest bei uns leckeren zapatistischen Soli-Kaffee, Tee, Gebäck oder einfach nur einen gemütlichen Platz auf dem Sofa. Komm vorbei zum abhängen und quatschen, zum diskutieren oder zum stöbern in unserer kleinen aber feinen Bibliothek.

Jede Woche Mittwochs von 14:00 bis 17:00 Uhr in C02-206.

Darüber hinaus bist Du herzlich eingeladen dich aktiv bei uns zu beteiligen. Erste Infos bekommst du entweder im Cafe oder per Mail. Wir treffen uns jeden Dienstag um 18 Uhr in C02-206.